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Schutzhaus am Buchberg
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Urgeschichtliche Vergangenheit vom Buchberg

Nördlich von Maria Anzbach befindet sich oberhalb von Burgstall der 469 Meter hohe Buchberg. Funde von Keramikscheiben weisen auf eine Besiedlung des Hochplateaus von der ausgehenden Jungsteinzeit bis zur keltischen Periode hin. Ausgrabungen ergaben, dass sich hier die größte urzeitliche Wallanlage des Wienerwaldes befand. Der Wall dürfte 350 bis 400 Meter lang und 150 Meter breit gewesen sein. Infolge der Bedeutung für die Geschichte unseres Landes wurde der gesamte Anlagenbereich unter Denkmalschutz gestellt.

Die Erbauung dieser Anlage dürfte in mehreren Phasen vor sich gegangen sein, wobei die größte Ausdehnung aus der späten Bronzezeit stammt. Diese Epoche wird auch Urnenfelderkultur genannt, weil es vorherrschende Sitte war, die Toten einzuäschern und in Urnen zu bestatten. Diese Kulturform drang im 13. bis 14. Jahrhundert v. Chr. ausgehend vom Norden bis nach Mitteleuropa und sogar nach Südeuropa vor. Vor allem in der Spätphase bevorzugten die Urnenfelderleute Großsiedlungen auf Bergkuppen, die einen besseren Schutz boten und von wo man die Handelspfade überwachen konnte.
Römische oder mittelalterliche Keramik war nicht auffindbar. Nach älteren Berichten soll es jedoch römische Funde vom Berg geben, die hier eine römische Wachstation wahrscheinlich machen. Die erscheint auch dadurch gesichert, dass ein wichtiger Verbindungsweg über den Berg führte, der oberhalb der Laurenzikirche noch gut erkennbar ist. Auf eine römische Besiedlung in der Umgebung des Buchbergs weisen vor allem die Römersteine hin, die in der Laurenzikirche von Markersdorf aufbewahrt bzw. eingemauert sind.

Fundmaterial vom Buchberg sowie das Modell der alten Befestigung sind im Wienerwaldmuseum in Eichgraben zu sehen. Ältere Grabungsfunde werden im Urgeschichtsmuseum in Asparn/Zaya aufbewahrt.


Artikel von K. Moser
Gedenkschrift zur feierlichen Eröffnung der Buchbergwarte am 18.8.1901, Verlag Geissler, Neulengbach sowie H. Windl, Die Urzeit, Heimatbuch Neulengbach

 

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